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WIRTSCHAFT09.09.2026

Starker Anstieg der Schultransportpreise in den türkischen Großstädten

Kurz vor Beginn des neuen Schuljahres am 14. September wurden die neuen Preise für die Schülerbeförderung in den drei größten Städten der Türkei bekannt gegeben. Familien in Istanbul, Ankara und Izmir müssen deutlich tiefer in die Tasche greifen, um ihre Kinder zur Schule und zurück nach Hause zu befördern.

Die Preiserhöhungen variieren dabei je nach Stadt. In Istanbul sind die Kosten für den Schultransport um 10 Prozent gestiegen. Die Hauptstadt Ankara verzeichnet einen Anstieg um 25,49 Prozent, während Izmir mit einem beträchtlichen Plus von 35 Prozent die stärkste Preissteigerung aufweist.

Die jährlichen Kosten für die Schülerbeförderung bewegen sich in diesen Metropolen nun in einer Spanne von 27.000 Türkischen Lira bis hin zu 93.610 Türkischen Lira. Dies stellt eine erhebliche finanzielle Belastung für viele Haushalte in der Türkei dar und wird den Druck auf die Familienbudgets weiter verschärfen.

Der Anstieg der Transportkosten für Schulen ist ein Beispiel für die allgemeinen Preissteigerungen, von denen türkische Verbraucher betroffen sind. Solche Anpassungen tragen dazu bei, die Lebenshaltungskosten insbesondere für Familien mit schulpflichtigen Kindern zu verschlechtern und spiegeln die aktuelle wirtschaftliche Lage im Land wider.

Für viele Familien ist der Schultransport eine essenzielle Dienstleistung, weshalb die neuen Preise direkte Auswirkungen auf die Kaufkraft haben werden. Ein Jahresbetrag von über 93.000 Türkischen Lira entspricht einem beträchtlichen Teil eines Durchschnittseinkommens, was Familien dazu zwingt, ihre Ausgaben neu zu priorisieren oder nach alternativen, wenn auch möglicherweise weniger bequemen Transportlösungen zu suchen.

Kilde: Haberglobal

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